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Himmel. Halle. Hölle.   

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Der Gang mitten durch Hyperkino

Der Weg zum Gipfel?
Monumente der Macht stolpern über Mikroben der Schwäche.
Plasmat1.jpg (27084 Byte) Das Plasmatier
Ein Videomonster


"Mich schaut die Glotze an, statt daß ich sie anschaue" und "Da ist das Fernsehen in einem Ding drin wie aus der Geisterbahn"... so die Kommentare der Besucher. In der Skulptur vereinigt sich ein zeitliches Element - der bewegte Film - mit der handfesten Präsenz einer Stahl- und Schrottskulptur.

Tiefenhöhen
Video-Stahl-Turm


Die metallfarbene Frau erwacht hoch oben auf einer viereckigen Säule und genießt ihre Aussicht. Dann entdeckt sie unten den Schmutz. Sie versucht hinabzugelangen...

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Tief1.jpg (32720 Byte) Die metallfarbene Frau erwacht am Boden im Schmutz und spielt mit ihm. Dann entdeckt sie die viereckige Säule. Sie versucht daran emporzuklettern...


Ein Bildschirm am Boden, einer hoch über dem Zuschauer. Ein Stahlturm. Eine Frau, die in Hyperkino konstant eines versucht: Sich selbst am anderen Pol des Turmes zu erreichen, von unten nach oben, von oben nach unten.

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Er gegen Ihn
Ein Filmgewölbe ("Ein Fernsehtor aus Stahl" hab ich es früher genannt)

Ein Fernsehgerät wandert in Hyperkino bedrohlich über den Betrachter hinweg, wenn er das Tor durchschreitet. Ihn ihm läuft endlos ein Film über zwei Männer, die aneinander vorbeileben. Der vom Druck der Säulen in der Schwebe gehaltene Fernseher visualisiert "den Stoff, aus dem die Stories sind": Kampf, Qual, Streß und blindes Handeln - Themen, die zuerst der Bühne, dann dem Kino und nun dem Fernsehen Zuschauerzahlen und Macht bescheren.

Nostalgisches Objekt
Ein Filmdenkmal


Sie werden selten: Die 16-mm-Projektoren. In Hyperkino sind zwei davon zu sehen. Über sie laufen endlose Filmschleifen von "Prometheus" und "Schwarzweiß". Die Projektoren werden auf einem gemeinsamen Podest plaziert. Eine klassische Filmleuchte strahlt sie an - Hyperkino als Museum. Technik, die ab 1900 überhaupt erst erfunden wurde - bereits reif für ihr Denkmal.

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Kiste mit Künstlernamen
Teuer verkäufliches absurdes Wertprodukt

Wenn eine hölzerne Kiste auf dem Boden eines Museums liegt, ist es einfach eine hölzerne Kiste auf dem Boden eines Museums. Warum nimmt der Hausmeister sie nicht einfach weg und wirft sie auf den Müll? Warum ist der Name eines Künstlers daran angebracht? Warum sollte der Künstler die Kunst entmystifizieren? Warum ist der Dreckklumpen draußen vor dem Museum nicht mit dem Namen eines Künstlers versehen? Ist das bloßer Schabernack? Bin ich verrückt oder sind es die Künstler?   
     Douglas R. Hofstadter, Gödel Escher Bach, S. 750

Alle Objekte aus Hyperkino lassen sich kaufen - auch die Künstlerkiste :-)                  GO>